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Der Weg hat sich geändert. Stand September 2026: Profil öffnen, oben rechts auf das Menü tippen, dann Einstellungen, dann „Deine Aktivitäten“, „Interaktionen“ und schließlich „Likes“. Instagram zeigt deine 300 zuletzt gelikten Beiträge, sortierbar nach Datum und nach Konto, mit einer Auswahl-Schaltfläche zum Entliken mehrerer Beiträge auf einmal. Jenseits der 300 hilft nur der Download deiner Informationen. Und nein, fremde Likes sind seit dem Aus des Aktivitäten-Tabs 2019 nicht mehr einsehbar. Für die eigenen Beiträge gibt es unsere Instagram Likes.
Wo deine Likes 2026 liegen
Wenn du seit zehn Minuten nach dieser Liste suchst, liegt es nicht an dir. Instagram hat die Funktion in drei Jahren zweimal verschoben, erst mit dem app-übergreifenden Kontenübersicht-Bereich von Meta, dann mit der Zusammenlegung des gesamten Verlaufs in einem einzigen Aktivitätsbereich. Viele Anleitungen im Netz beschreiben noch den alten Weg mit einem eigenen Punkt „Beiträge, die dir gefallen“. Den gibt es nicht mehr.
So sieht der Weg auf dem Handy heute aus.
- Öffne dein Profil über dein Bild unten rechts.
- Tippe auf das Menü, die drei Striche oben rechts, dann auf Einstellungen.
- Scrolle zu „Deine Aktivitäten“. Das ist der Aktivitätsbereich, er sammelt alles, was du mit dem Konto getan hast.
- Öffne „Interaktionen“ und tippe auf „Likes“.
Das Raster erscheint, der zuletzt gelikte Beitrag oben links. Tippe auf ein Vorschaubild, und der Originalbeitrag öffnet sich mit Urheber, Text und Kommentaren.
Am Rechner ist der Weg kürzer: unten in der linken Spalte auf „Mehr“ klicken, dann „Deine Aktivitäten“, dann „Interaktionen“ und „Likes“. Die Web-Version zeigt dieselbe Liste wie die App, mit denselben Grenzen.
@simplealpaca Der Ablauf im Video, vom Profil bis zur Liste der gelikten Beiträge.
Ein Detail, das Zeit kostet: Wer mehrere Konten führt, sieht den Verlauf des Kontos, das beim Öffnen des Menüs aktiv war. Wechsle vorher, sonst suchst du in der falschen Liste.
Wie weit der Verlauf zurückreicht
Fast keine Anleitung erwähnt das, und genau daran scheitern die meisten. Instagram hält deine 300 letzten Likes auf dem Bildschirm. Nicht 300 pro Monat, nicht 300 pro Jahr: 300 insgesamt, vom neuesten zum ältesten.
In der Praxis reicht ein ruhiges Konto zwei bis drei Jahre zurück. Wer zehn Beiträge am Tag likt, hat das Kontingent nach einem Monat aufgebraucht. Die Liste verhält sich wie ein Stapel: Jedes neue Like schiebt das älteste aus der Ansicht, und dort bleibt es.
Zwei weitere Regeln kommen dazu. Ein vom Urheber gelöschter Beitrag verschwindet aus deiner Liste, weil nichts mehr da ist, was angezeigt werden könnte. Ein Konto, das auf privat gestellt hat oder dich blockiert, führt zum selben Ergebnis: Das Vorschaubild ist kommentarlos weg. Das ist kein Fehler, sondern die Folge eines Verlaufs, der nur Verknüpfungen zu fremden Inhalten speichert.
Wer also etwas sucht, das er vor Jahren gelikt hat, sollte nicht zwanzig Minuten scrollen. Geh direkt zum Datenexport weiter unten, der reicht bis zum Tag der Kontoeröffnung zurück.
Nach Datum und nach Konto sortieren
Über dem Raster sitzt die Schaltfläche „Sortieren und filtern“, erstaunlich wenig genutzt für etwas, das die Suche komplett verändert.
Die Sortierung nach Datum kennt zwei Richtungen, neu nach alt oder umgekehrt. Das Umdrehen ist der schnellste Weg, die ältesten noch vorhandenen Einträge zu sehen und damit zu messen, wie weit dein Verlauf wirklich reicht.
Der Zeitraumfilter öffnet einen Kalender mit Verknüpfungen für die letzte Woche und den letzten Monat sowie frei wählbaren Start- und Enddaten. Nutze ihn, wenn du ungefähr weißt, wann du den Beitrag gesehen hast.
Der Filter nach Konto listet die Konten aus deinem Verlauf und lässt dich eines oder mehrere ankreuzen. Du erinnerst dich an den Creator, aber nicht an den Beitrag? Drei Tipper, und im Raster steht nur noch er.
Ein Filter nach Inhaltstyp trennt schließlich Feed-Beiträge und Reels, praktisch bei einem überwiegend videolastigen Verlauf. Die Filter lassen sich kombinieren: ein Konto, ein bestimmter Monat, nur Reels. Das findet fast alles in unter einer Minute, solange der Eintrag noch in den 300 steckt.
Mehrere Likes auf einmal zurücknehmen
Gute Nachricht: Du musst nicht mehr jeden Beitrag einzeln öffnen. Tippe auf demselben Bildschirm oben rechts auf „Auswählen“, markiere die Vorschaubilder und bestätige mit „Gefällt mir nicht mehr“. Alle gehen auf einmal weg, und niemand bekommt eine Benachrichtigung, wenn ein Like zurückgenommen wird.
Instagram begrenzt allerdings, wie viele Vorschaubilder eine Auswahl aufnimmt, je nach App-Version rund fünfundzwanzig. Für einen echten Frühjahrsputz heißt das: mehrfach wiederholen. Das nervt, schützt aber auch: mehrere Hundert Rücknahmen in wenigen Minuten sehen für die Missbrauchserkennung nach einem Skript aus. Die übliche Strafe ist eine zeitweise Sperre der Aktion für einige Stunden. Verteile es, dann passiert nichts.
Sei misstrauisch bei Apps, die alles mit einem Klick löschen wollen. Sie verlangen deine Instagram-Zugangsdaten, arbeiten von eigenen Servern aus und lösen genau das Signal aus, auf das die Plattform achtet. Das klassische Ende ist ein ausgeloggtes Konto, manchmal für Spam missbraucht, manchmal verloren. Keine gesparte Minute wiegt das auf.
Sehen, was jemand anderes gelikt hat
Das geht nicht. Keine versteckte Einstellung ändert daran etwas, und nichts deutet auf eine Rückkehr hin.
Bis 2019 hatte Instagram einen Aktivitäten-Tab mit dem Bereich „Abonniert“, der in Echtzeit die Likes, Kommentare und neuen Abos aller Konten zeigte, denen du folgtest. Im Oktober 2019 hat die Plattform ihn entfernt. Die offizielle Begründung bestand aus zwei Teilen: Kaum jemand nutzte ihn, und vielen war nicht klar, dass ihre Aktivität dort öffentlich auftauchte. Seitdem kam nichts Vergleichbares zurück.
Sichtbar bleibt nur wenig. Bei einem einzelnen Beitrag lässt sich die Liste der Konten öffnen, die ihn gelikt haben, sofern der Urheber den Zähler nicht ausgeblendet hat und die Profile öffentlich sind. Du kannst also prüfen, ob eine bestimmte Person einen bestimmten Beitrag gelikt hat, wenn du ihn findest. Der umgekehrte Weg, vom Profil zur Like-Liste, existiert nicht mehr.
Seiten und Apps, die etwas anderes behaupten, verkaufen Luft. Keine öffentliche Meta-Schnittstelle gibt diese Daten heraus, also kommt niemand seriös daran, egal zu welchem Preis. Solche Dienste sammeln Zugangsdaten, zeigen erfundene Ergebnisse und verkaufen am Ende ein schwer kündbares Abo. Wer wissen will, was jemanden interessiert, liest dessen öffentliche Kommentare und geteilte Beiträge, die einzige echte Spur.
@simplealpaca Was man von den Likes eines Beitrags noch sieht und was verschwunden ist.
Deine eigenen Likes sind deshalb nicht unsichtbar. Ein professionelles Konto sieht, wie viele es bekommen hat, und Beitrag für Beitrag, welche Konten reagiert haben. An diesem Signal hängt die Reichweite: Je schneller ein Beitrag Reaktionen sammelt, desto weiter wird er ausgespielt. Genau darauf zielen unsere Instagram Follower.
Gelikt, kommentiert, gespeichert: drei Listen
Gelikte Beiträge sind die, deren Herz du angetippt hast. Sie liegen in „Deine Aktivitäten“ unter Interaktionen, und der Urheber wurde im Moment des Tippens benachrichtigt.
Gelikte Kommentare bilden eine eigene Liste im selben Interaktionsbereich. Wenn du den Kommentar einer Person unter einem Beitrag likst, landet der Eintrag nicht bei den Beiträgen, sondern bei den Kommentaren. Viele suchen eine Viertelstunde nach einem Beitrag, den sie nie gelikt haben: Es war der Kommentar, dem sie zugestimmt hatten.
Gespeicherte Beiträge sind etwas völlig anderes. Das Lesezeichen unter einem Beitrag legt ihn in einem privaten Bereich ab, erreichbar über dein Profil, Menü und dann „Gespeichert“, auf Wunsch mit thematischen Sammlungen. Niemand wird benachrichtigt, und Speichern zählt nicht als Reaktion. Genau deshalb ist es das richtige Werkzeug, um eine Idee aufzuheben.
Ein Satz zum Merken: Das Herz ist öffentlich und zeigt Interesse, das Lesezeichen ist privat und dient deinem Gedächtnis. Wer Inspiration sammeln will, sollte weniger liken und mehr speichern, dann bleibt der Like-Verlauf lesbar. Und wer ein Konto betreibt, weiß: Geschriebene Reaktionen wiegen schwerer als Herzen, deshalb fragen so viele nach Instagram Kommentaren.
Die vollständige Liste über den Export
Die Grenze von 300 fällt, sobald du deine Informationen anforderst. Meta muss dir deine Daten herausgeben, und dieser Export enthält sämtliche Likes seit Eröffnung des Kontos.
- Öffne in den Einstellungen oben die Kontenübersicht.
- Geh zu „Deine Informationen und Berechtigungen“, dann zu „Deine Informationen herunterladen“.
- Fordere einen Download an, wähle das Konto, dann „Einige deiner Informationen“ und kreuze den Bereich für Likes an.
- Stelle den Zeitraum auf „Gesamter Zeitraum“ und wähle das Format: HTML zum Durchblättern im Browser, JSON zum Auswerten in einer Tabelle.
- Bestätige. Der Link kommt per E-Mail, meist innerhalb weniger Stunden, bei alten Konten auch nach ein bis zwei Tagen.
Suche im Archiv den Ordner für Likes: Eine Datei listet die gelikten Beiträge, eine zweite die gelikten Kommentare. Jede Zeile enthält den Kontonamen, den Zeitstempel und den direkten Link zum Beitrag. In HTML ist alles anklickbar. In JSON kannst du in einer Tabelle nach Konto oder Jahr sortieren und in dreißig Sekunden zählen, wie viele Herzen ein bestimmtes Konto seit 2018 von dir bekommen hat.
Der Export hat noch einen ernsteren Nutzen: Er zeigt genau, was die Plattform über deine Aktivität aufbewahrt. Viele räumen ihre Likes direkt nach der Lektüre auf, und das ist die beste Verwendung dieser Datei.
Deine Beiträge verdienen dieselbe Aufmerksamkeit
Die ersten Herzen entscheiden über die Reichweite: Gib deinen Posts den Start, der sie in Bewegung bringt.






